Frau Mörtl

Kreativer Kopf

Willensstark

Verlässlich

 

Warum ich Kurse anbiete

Schon als Kind war ich am liebsten mittendrin – ob beim Bodenlegen, Holzstapeln oder anderen handwerklichen Arbeiten. Dinge mit den eigenen Händen zu schaffen, hat mir einfach immer Freude gemacht.

In meiner Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin und später während der Meisterschule durfte ich viele handwerkliche Fähigkeiten lernen und vertiefen. Später kam noch die Ausbildung zur Arbeitserzieherin dazu – und damit auch die Freude daran, Menschen beim Lernen und Ausprobieren zu begleiten.

Ein besonderes Projekt war für mich der Ausbau meines Tiny Houses auf Basis eines alten Zirkuswagens aus den 70er Jahren. Dabei wurde ich oft gefragt, ob ich Schreinerin sei oder warum ich mir so etwas zutraue.

Genau daraus entstand die Idee für meine Kurse. Denn oft fehlt Frauen nicht das Können, sondern einfach der Raum, Dinge auszuprobieren und handwerkliche Erfahrungen zu sammeln – ohne Druck und ohne bewertet zu werden.

Diesen Raum möchte ich schaffen.
Trau dich, Neues auszuprobieren – ich freue mich auf dich.

Eure Verena Mörtl 

 

Vom Zirkuswagen zum Tiny House

Der Traum vom eigenen Tiny House wurde Wirklichkeit, als ich einen Packwagen aus den 1970er-Jahren von einer Zirkusfamilie kaufte. Über Jahrzehnte hinweg diente er dem Transport eines historischen Karussells und brachte damit bereits eine ganz besondere Geschichte mit.

Warum ein ehemaliger Zirkuswagen und nicht einfach ein herkömmlicher Trailer? Für mich war schnell klar, dass die strengen Gewichtsbegrenzungen vieler Tiny-House-Trailer nicht zu meiner Vorstellung von nachhaltigem und langlebigem Bauen passen. Ich wollte nicht bei jedem Bauteil und jedem Möbelstück überlegen müssen, ob das zulässige Gesamtgewicht noch eingehalten wird.

Da ich mit dem Tiny House ohnehin nicht reisen möchte, konnte ich auf eine deutlich robustere Bauweise setzen: Holzständerwerk, natürliche Holzdämmung, ein massiver Holzboden und hochwertige Materialien, die auf Langlebigkeit statt auf Gewichtsersparnis ausgelegt sind. So entstand die Freiheit, das Haus nach meinen tatsächlichen Bedürfnissen zu bauen – und nicht nach den Vorgaben einer Waage.

Zwischen der ersten Idee und dem heutigen Ergebnis liegen unzählige Arbeitsstunden, Entscheidungen, neue Ideen, verworfene Ideen, Lösungen und jede Menge Staub, Schweiß und körperliche (wohlige) Erschöpfung. 

Es gab Tage, an denen es voranging, und Tage, an denen scheinbar nichts funktionierte oder "nur" Kleinarbeiten ausgeführt wurden, die später kaum ersichtlich sind. Rückblickend ist der fertige Wagen nicht deshalb wertvoll, weil alles reibungslos lief, sondern weil meine "Hilde" Schritt für Schritt, Tag um Tag entstanden ist. 

Und ja - ich würde es wieder tun! 

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